Berlin/Brühl. Die Bundesversammlung des Verbands Wohneigentum (VWE) in Berlin hat Gisela Hinderberger aus Brühl (Baden) einstimmig ins Präsidium gewählt. Die 93 Delegierten schenken der stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands Wohneigentum Baden-Württemberg ihr Vertrauen, die sich gemeinsam mit dem im Amt bestätigten Präsidenten des Bundesverbandes Manfred Jost und den anderen Präsidiumsmitgliedern drängenden Themen widmen wird: dem Klimaschutz im Gebäudebereich, der Energiewende im selbstgenutzten Wohneigentum, bezahlbarem Bauen und Wohnen, gleichwertigen Lebensverhältnissen und einer sozial verträglichen Grundsteuerreform.

Bild: Gisela Hinderberger

Erfahren in Verbandsarbeit und in Bilanzbuchhaltung, wird Gisela Hinderberger ihre Akzente setzen: „Der Verband Wohneigentum unterstützt seine Mitglieder und engagiert sich in der Politik dafür, dass Wohneigentum bezahlbar bleibt. Dabei werde ich das Präsidium nun auch auf Bundesebene tatkräftig unterstützen.“ Die gebürtige Brühlerin kam bereits 1984 zum Verband Wohneigentum, dem schon ihre Eltern angehörten.

Ab 2002 übernahm die heute 69-Jährige ehrenamtlich zahlreiche Aufgaben: Im Verein Brühl, Rohrhof, Ketsch wirkte sie zunächst als Kassier, dann als zweite Vorsitzende, später auch als Internetbeauftragte. Seit 2009 ist sie zusätzlich in der Kreisgruppe Mannheim aktiv, wo sie von 2012 bis 2016 als Vorsitzende agierte. Im Jahr 2010 kam Gisela Hinderberger schließlich als Beisitzerin zum Landesverband, wo sie seit 2015 als stellvertretende Vorsitzende die Arbeit auf Landesebene vorantreibt.

„In der heutigen überwiegend profitorientierten Gesellschaft muss das Ehrenamt gestärkt werden“, betont Hinderberger. Für einen starken Verband brauche es viele engagierte Ehrenamtliche. „Und nur ein starker Verband hat das Gewicht, die Interessen seiner Mitglieder auch auf politischer Ebene in der Region, im Land und auf Bundesebene durchzusetzen.“