Wer Gefahrenquellen schafft, muss dafür sorgen, dass Dritte dadurch nicht gefährdet oder gar geschädigt werden. Dieser allgemeine und gesetzlich verbriefte Grundgedanke führte dazu, dass die Versicherungswirtschaft eine Haftpflichtversicherung für Schäden und zur Absicherung von Schadensersatzansprüchen wegen Verletzung der sog. Verkehrssicherungspflicht geschaffen hat.

Die Haftpflichtversicherung hat die Aufgabe, den Versicherten von Schadenersatzansprüchen freizustellen und mögliche Schadensersatzansprüche gegen Dritte zu prüfen, zu regulieren oder auch abzuwehren. Sie ist folglich eine Schadenversicherung und eine Vermögensschadensversicherung. Schadenersatzansprüche können durch verschiedene Anlässe begründet sein:

  1. aus einem schuldhaft-schädigendem „Tun“
  2. auch aus einem „Unterlassen“
  3. aus einer Verantwortlichkeit für „fremdes Handeln“ (etwa von Erwachsenen für Kinder)
  4. aus besonderen Gefährdungstatbeständen, etwa der Luxustierhaltung („verschuldungsunabhängige“ Haftung)
  5. Verbraucherinformationen/Recht und
  6. Gesetze

In einigen Bereichen, etwa für Kfz-Fahrzeughalter oder auch Berufe, sind Haftpflichtversicherungen zur Verkehrssicherung obligatorisch. Im privaten Bereich – etwa für Hauseigentümer – ist dies freiwillig. Mitglieder im Verband Wohneigentum sind durch die Gruppenversicherung gut geschützt, denn es besteht für den Alltag wie auch für Bauphasen ein solider Schutz (Deckungssumme 10 Mio. Euro pauschal für Personen-, Vermögens- und Sachschäden.

Auskünfte erhalten Sie von der Landesgeschäftsstelle: Tel.: 0721 981620